Konstantin Wolf Drittbester in Baden-Württemberg

Einen außergewöhnlichen Erfolg hat der Zehntklässler Konstantin Wolf vom Karl-Maybach-Gymnasium verbuchen können. Beim landesweiten Diercke-Wissen-Geographie-Wettbewerb belegte er den dritten Platz.

46 Schulen und damit ca. 800 Schülerinnen und Schüler nahmen in diesem Jahr am Landeswettbewerb teil, bei dem weltweites Erdkunde-Wissen abgefragt wurde. Geographie-Lehrer Markus Alle, der den Wettbewerb am KMG jährlich organisiert, durfte dem Drittplatzierten eine Urkunde und ein Buchpräsent überreichen. Konstantin Wolf zeigte sich bei der Preisverleihung hoch erfreut. „In den vergangenen Jahren habe ich zweimal den Schulsieg knapp verpasst, deswegen freue ich mich nun über den landesweit dritten Platz besonders“, so der diesjährige Schulsieger, der sich seit seiner Kindheit für Geographie begeistert und in seiner Freizeit auch gerne in Atlanten blättert. Gut möglich, dass er seiner Leidenschaft nach dem Abitur weiter nachgeht. Der Zehntklässler kann sich ein Geologie-Studium im Anschluss an seine Zeit am KMG gut vorstellen.

Litfaß NEU denken!

Als im ersten Drittel des 19ten Jahrhunderts die sog. „Wildplakatierung“ in Berlin weiter zunahm war es der Druckereibesitzer und Verleger, Ernst Litfaß, der mit der Idee einer runden Anschlagsäule für Plakate auf Gehwegen die Informationsverteilung neu dachte. Die sogenannte „Litfaßsäule“ war geboren.

Mehr als 150 Jahre später denken wieder Menschen über die „Zähmung“ von wilder Plakatierung und wilden Plakatierer*innen nach. Diesmal aber nicht in Berlin sondern in Friedrichshafen. Und es sind auch nicht die innerstädtischen Bauzäune, Hauswände oder Gartenmauern, die es als angenommen problematische und unübersichtliche Werbezonen zu überdenken gilt. Es sind Schrankwände und Flure, Türen und sogar Fenstersimsen. In Schulen. Genauer gesagt, im Karl-Maybach-Gymnasium. Einer Schule inmitten des digitalen Informationszeitalters, umgeben von zunehmender Informationsflut.

Geboren wurde hier von einer Gruppe handwerks- und technikinteressierter junger Menschen die Idee der „Litfaß 3.0“, einer drei Meter hohen, skulpturalen Infosäule mit drei großformatigen Magnetwänden für Plakate, Zeitungsseiten, Flyer bzw. für alles, was sich magnetisch pinnen lässt. Damit aber nicht genug, denn was im Berlin der 1840er Jahre noch nicht einmal vage Zukunftsmusik war, nämlich die Möglichkeit, Informationen aus zusammengeschraubten „Kästen“ zu empfangen, ist heute längst Standard. Und nennt sich Podcast.

In welchem Bundesland befindet sich die „Völklinger Hütte“? Welches Land liegt nicht am Äquator: Gabun, Nigeria, Somalia der Uganda? Solche und andere Fragen zu beantworten, ist für die drei Schüler*innen des KMG, Konstantin Wolf, Klara Röttger (beide 10a) und Adrian Haupt (8a) kein Problem.

Das Karl-Maybach-Gymnasium bleibt auch in Zeiten von Corona sportlich. Inspiriert von verschiedenen „Online - Challenges“ organisierten die KMG-Schülerinnen Anna Bauhuis und Cora Liebherr eine Online-Sportwoche. Schüler und Lehrer filmten sich dabei bei verschiedenen sportlichen Herausforderungen, um sich in einer Zeit, in der der Schulsport ausfallen muss, messen zu können.

 

Leider noch ohne Schüler hat am Dienstag am Karl-Maybach-Gymnasium (KMG) der erste Pflanztermin in den neuen Gemüsebeeten stattgefunden. Freiwillige Helfer der Initiative „GemüseAckerdemie“ bepflanzten die Ackerfläche mit verschiedenen Nutzpflanzen, die von den Schülern gepflegt und geerntet werden sollen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

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