SZ Ackerdemie

Das Team vom KMG mit den Ackerhelfern der Gemüse-Ackerdemie. (Foto: KMG)

Leider noch ohne Schüler hat am Dienstag am Karl-Maybach-Gymnasium (KMG) der erste Pflanztermin in den neuen Gemüsebeeten stattgefunden. Freiwillige Helfer der Initiative „GemüseAckerdemie“ bepflanzten die Ackerfläche mit verschiedenen Nutzpflanzen, die von den Schülern gepflegt und geerntet werden sollen.

Schulsozialarbeiter Marco Eckle hatte den Kontakt zur GemüseAckerdemie hergestellt, die in Deutschland eigenen Angaben nach mehr als 600 Schulgärten betreut. Als AckerSchule bekommt das KMG zusätzlich zu den Pflanzterminen umfangreiches pädagogisches Material zur Verfügung gestellt. Das sind konkrete Handlungsanweisungen, wie mit den Nutzpflanzen umgegangen werden muss, aber auch ein weiterreichendes pädagogisches Konzept.

So sollen die Gymnasiasten Selbstwirksamkeit erfahren, den Begriff „Nachhaltigkeit“ ganz konkret begreifen, aber im Sinne fächerverbindenden Unterrichts auch über die Nutzung und Vermarktung des Gemüses nachdenken. Ziel könnte zum Beispiel ein Erntefest im Herbst sein, auf dem Gemüse und selbst produzierte Nahrungsmittel zum Kauf angeboten werden und die Schüler die Preise, ausgehend von der eigenen geleisteten Arbeit, kalkulieren sollen.

Für die Schulleitung des KMG ist es wichtig, dass sich möglichst viele Schüler an der Arbeit beteiligen und viele Klassen in die Pflege des Ackers eingebunden werden. Im Moment kümmert sich vor allem Referendarin Anne-Christin Ullrich, die das Projekt seit Beginn begleitet, um das Gießen der Pflanzen.

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