Nachwuchsforschung am KMG

Der Biologie-, Chemie-, Physik- oder Geographieunterricht ist zu Ende, du hast aber noch viele Fragen und Themen, die gar nicht im Unterricht behandelt werden. Du willst mehr experimentieren, ein eigenes Forschungsprojekt starten, willst tüfteln, willst erfinden?

Dann bist du nicht allein am KMG. Denn bei uns gibt es schon viele Schülerinnen und Schüler, die an ihren eigenen Projekten forschen. Du bist immer willkommen vorbeizuschauen oder teilzunehmen. Wir unterstützen dich gerne bei der Umsetzung deiner eigenen Ideen.

 

Nachwuchsforschung am KMG zu Zeiten von Corona

Liebe Nachwuchsforscher*innen,

aufgrund der derzeitigen Corona-Situation können die naturwissenschaftlichen AGs an der Schule erst einmal nur dann stattfinden, wenn die gesamte "Nachwuchsforschergruppe" aus einer Klasse kommt. Klassenübergreifende oder jahrgangsübergreifende Forschergruppen sind zunächst an der Schule leider nicht möglich.

Bei unseren Bildungspartnern, dem SFZ (Schüler-Forschungszentrum Friedrichshafen) und der Wissenswerkstatt sind die Regelungen etwas anders. Hier können Kleingruppen jahrgangsübergreifend und klassenübergreifend betreut werden. Hier gelten dann besondere Hygienemaßnahmen, angepasst an Raumgröße und Gruppengröße. Am SFZ könnten z.B. 3 bis 4 Schüler*innen betreut werden.

Für nähere Informationen und Fragen, komm einfach auf uns zu!

Wir versuchen es auch dieses Jahr - so weit möglich - euch Forschungsprojekte zu ermöglichen und an naturwissenschaftlichen Wettbewerben teilzunehmen.

 

Ansprechpartner:

Fragen zu aktuellen Projekten:
die betreuenden Lehrer*innen findest du weiter unten auf dieser Seite unter „Projektgruppen“.

Fragen rund ums SFZ: Herr Merkle und Herr Alle

Fragen zur Wissenswerksatt: Herr Knapp und Herr Paape

 

Wir stellen uns vor

In einem kleinen Video (2min) erfährst du mehr über unsere Projekte aus dem Schuljahr 2019/20, die fortgeführt werden können. Und wir informieren dich über Wettbewerbe und unsere Bildungspartner.

Nachwuchsforschung am KMG Foto

Hier ein Überblick über die Forschungsgruppen 2019/2020. Die genaue Beschreibungen findest du weiter unten.

Projektgruppen 2019 20

  

Projektgruppen

Dicke Luft in Friedrichshafen?
Die Feinstaubkonzentration messen, auswerten und kartieren

Untersuchung der  Feinstaubkonzentration in und um Friedrichshafen mit einer selbstprogrammierten Software (Arduino-basiert) und sogenannten Low-Cost-Messstationen.

Forschungsfragen sind unter anderem, wie sich die Verlegung der B31 auf die Luftqualität vor Ort auswirkt und welchen Einfluss der Wind auf die Schadstoffkonzentration hat. Dazu bauen die Schüler gerade ein Messnetz in Fischbach auf und konstruieren Windmesser aus Drehpotenziometern und suchen nach Wegen, diese in die Messautomatik einzubinden. Ziel ist es, die räumlich verteilte Feinstaubbelastung in der Stadt zu kartieren und die Bevölkerung über das Thema zu informieren und sie zu sensibilisieren.


Betreuender Lehrer:
Herr Alle

Wann und wo?
Mittwoch Nachmittag, Schüler-Forschungszentrum Friedrichshafen

Kooperationen:
Schüler-Forschungszentrum; Lehrstuhl für Geoinformatik der Uni Tübingen, Potz-Blitz

Auszeichnung:
Preis beim BundesUmweltwettbewerb 2018/19

Sonstiges:
Homepage der Feinstaubgruppe

 

„Smart Home“ – Bau und Weiterentwicklung eines vollumfänglich digital vernetzten Wohnhausmodells

Wir bauen ein vollumfänglich digital vernetztes Wohnhaus. Das Licht, der Ofen, die Waschmaschine und vieles mehr können mithilfe eines Smartphones mit der Software Blink gesteuert werden. Durch den Einbau von verschiedenen Sensoren wie Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsfühler laufen viele Prozesse im Haus automatisch ab. Im „smarten Hasenstall“ stehen z.B. ein Futterautomat und eine automatisierte Tränke. Strom stammt aus sogenannten Grätzel-Zellen. Das sind elektrochemische Farbstoff-Solarzellen.


Betreuender Lehrer:
Herr Knapp

Wann und wo?
in Absprache ca. alle 2 Wochen, KMG oder Wissenswerkstatt Friedrichshafen

Kooperationen:
Wissenswerkstatt; Potz-Blitz; Zeppelin-Jugend-Stiftung JUST!

Auszeichnungen:
JUST-Award

 

Interferometer selbst gebaut

Heute zählen Interferometer zu den wichtigsten optischen Messinstrumenten der High-Tech-Industrie und werden insbesondere bei der Vermessung von kleinsten Längenänderungen und Deformationen von Bauteilen eingesetzt. Die Präzision von Interferometern ist derart herausragend, dass sie in der modernen Forschung zur Detektion von Gravitationswellen eingesetzt werden. Es ist nachvollziehbar, dass Interferometer mit sehr teuren optischen, optomechanischen Komponenten und Laserquellen aufgebaut werden. Ein Nachbau zu Hause scheint daher schwierig.

Die sehr teuren Komponenten lassen sich jedoch durch Lego-Konstruktionen ersetzen. Auf diese Weise lassen sich hoch präzise optische Experimente realisieren.


Betreuender Lehrer:
Herr Paape

Wann und wo?
in Absprache, KMG oder Wissenswerkstatt Friedrichshafen

Für wen?
Teilnahme ab Klasse 9, Email an Herrn Paape

Kooperationen:
Wissenswerkstatt Friedrichshafen

 

Life Hacks: Tüfteln, Erfinden, Bauen

Der Begriff „Lifehack“ lässt sich mit “Alltagstipp” oder “Trick 17” übersetzen. Dabei wird verschiedensten alltäglichen Gegenständen ein neuer Zweck zugeführt. Das Ziel eines jeden Lifehack ist es, den Alltag zu erleichtern. Inzwischen ist “Lifehack” ein Trend geworden und man kann unter diesem Begriff im Internet eine große Fülle an verblüffenden Ideen und Werkstücken finden.

Bei diesem Projekt geht es also insbesondere um Kreativität, handwerkliches Geschick und die Umsetzung aller Ideen, die bei der Arbeit entstehen.


Betreuender Lehrer:
Herr Paape

Wann und wo?           
in Absprache (Email an Herrn Paape), KMG oder Wissenswerkstatt FN

Kooperationen:
Wissenswerkstatt Friedrichshafen

 

Synthese von abbaubaren Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

Kunststoffmüll verschmutzt unsere Umwelt und die Weltmeere! Ausgangsmaterial aller Kunststoffe ist der endliche Rohstoff Öl! Gibt es Alternativen?

Wir synthetisieren im Chemielabor des Schüler-Forschungszentrums eine Kunststofffolie aus dem nachwachsenden Rohstoff Maistärke, die zu 100% wieder recycelbar ist.


Betreuender Lehrer:
Herr Merkle

Wann und wo?
jeden Mittwoch im SFZ, 8./9./10. Stunde

Kooperationen:
Schüler-Forschungszentrum FN; Potz-Blitz

Für wen?
ab Klasse 8

Auszeichnungen:
3. Platz beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht 

 

Abbaubare Kaugummis

Unter den Schülertischen, auf dem Boden, auf der Straße … überall kleben Kaugummis. Wäre es nicht schön, wenn sich diese mit der Zeit auflösen?

Genauso einen Kaugummi entwickeln wir. Und er soll auch noch gut schmecken!


Betreuender Lehrer:
Herr Merkle

Wann und wo?
jeden Donnerstag, 6. und 7. Stunde, Raum1.050 oder 1.080 am KMG

Kooperationen:
Schüler-Forschungszentrum FN; Potz-Blitz

Für wen?
ab Klasse 5

Auszeichnungen:
Preis beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht - Schüler experimentieren 

 

Wettbewerb "Chemie im Alltag - Das Experiment"

Wir bearbeiten hier die theoretischen und experimentellen Wettbewerbsaufgaben von "Chemie im Alltag - Das Experiment" - ein Wettbewerb des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und des "Förderverein Chemie-Olympiade e.V."

Die Aufgaben - auch die Experimente - können zwar zuhause durchgeführt werden, aber in einer Forschergruppe macht es viel mehr Spaß!


Betreuender Lehrer:
Herr Merkle

Wann und wo?
jeden Mittwoch im SFZ, 8./9./10. Stunde

Für wen?
Klasse 5-10

Auszeichnungen:
2018/2019: 16. Platz in Baden-Württemberg
2019/2020: "sind noch im Rennen"

Kooperationen:
KMG und Schüler-Forschungszentrum SFZ Friedrichshafen

Sonstiges:
Aufgaben, Teilnahmebedingungen, Termine "Chemie im Alltag"